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"Die Musicalische Rüstkammer"
Musik und Geschichten aus dem barocken Leipziger Opernhaus am 21.8.2010 bei den Uckermärckischen Musikwochen
Jan Kobow, Tenor
United Continuo Ensemble
Dr. Michael Maul (Bacharchiv Leipzig), Moderation
Die Leipziger Arienanthologie (1719) für Gesang und Harfe - zu bestzen auch mit andere Generalbassinstrumenten - geht auf Leipziger Opern aus den Jahren 1703–1720 von G. Ph. Telemann, J. D. Heinichen und G. H. Stölzel zurück. Das der Forschung zwar schon lange Zeit bekannte, gleichwohl unveröffentlichte Manuskript aus der Musikbibliothek der Städtischen Bibliotheken Leipzig galt bislang als eine Sammlung von französischen Tänzen, die angeblich mit deutschen Texten parodiert worden wären. » weiter
Dieses Programm wird vom 24.-27. August 2010 vom Deutschlandradio in Kooperation mit PAN Classics in Berlin als CD produziert.
Rezension der Konzerte vom 15. und 16.5. bei den Göttinger Händelfestspielen:
Göttinger Tageblatt vom 17.5.2010
"A la vida bona"
Chiaccone, Follias, Passacalles, Tarantellas - Berauschende Tänze aus Spanien und Italien des 16./17. Jahrhunderts

Musik war von jeher eine Form der Droge, ein perfektes Mittel zum Ablenken und vorübergehenden Aussteigen aus dem Lebensalltag. Besonders die Chaconnen, Passacaillen, Follias und Tarantellen - Musik über einfache Akkordfolgen und ostinate Bässe - galten als besonders hypnotisch und verführerisch und sogar als gefährlich, da man Kontrollverlust oder Abhängigkeit befürchtete. Vorwärtstreibende Ostinati führten zu einem Rendezvous der Sinne, zu Herzklopfen, zu Orgasmus und Rausch. So wurden diese Musikformen benutzt, um sich in rauschähnliche Zustände zu begeben und die Ekstase zu erlangen.
Mit Kompositionen für Gitarre, Laute, Cembalo, Violone und Percussion verführt das United Continuo Ensemble in ein rauschendes Erlebnis!
Termine:
18.06.2010 Kultrusommer Groß-Gerau, Scharfrichterei
23.10.2010 Wiesbaden, Weinländer
24.10.2010 Schloss Goseck
13.11.2010 Tage Alter Musik Herne, als Gast: Lina Tur-Bonet, Violine
"Die Schliefernasen und der kleine Mruschel"
Ein Musiktheater für Kinder
Premiere: 19.1.2010, Staatsoper Stuttgart
Wiederaufnahme: Spielzeit 2010/2011, Staatsoper Stuttgart
"Wenn der kleine Mruschel weint, weil das Meer so dunkel ist, kommen manchmal die Schliefernasen gefahren. Sie haben Leuchtaugen, und wo sie mit ihren kleinen Booten hinkommen, wird das Meer hell."
Auf gemütlichen Kissen hören die Kinder die spannende Geschichte von den Schliefernasen, dem kleinen Mruschel und von anderen interessanten Meeresbewohnern mit Tanz und Clownerie sowie Musik von Ortiz und Hume sowie eigenen Improvisationen mit der Tänzerin und Clownin Raija Siikavirta und Gambisten Jörg Meder. Nach dem Kinderbuch von Friedl Hofbauer, das mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde.
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