
| Willkommen | |
| Agentur | |
| Ensembles | |
| Programme | |
| Discographien | |
| Biographien | |
| Termine | |
| Pressearchiv | |
| Demos | |
| Kurse | |
| Kontakt | |
| Verweise | |
| Newsletter | |
| Impressum |








Kantaten und Instrumentalmusik aus der Blütezeit der französischen Barockmusik am Hofe des Sonnenkönigs Louis XIV - auch alshalbszenisches Konzert möglich
Constanze Backes |
Sopran |
Annie Laflamme |
Traversflöte |
Jörg Meder |
Viola da gamba |
Axel Wolf |
Théorbe, Barockgitarre |
Zita Mikijanska |
Cembalo |
Michel Joly (Paris/Bern) |
Regie/Inszenierung |
Französische Charaktermusik des Barock, weltliche Kantaten aus der Blütezeit der französischen Barockmusik am Musik am Hofe des Sonnenkönig Louis XIV. Widerspiegelung des Lebensgefühls und des Glanzes des Hochbarock, Liebe und Tragödie.
Die Kantaten „Il dispetto in amore“ und „ Pan et Sirinx “ von Michel-Pignolet de Monteclair (1667-1737) bilden das dramaturgische Gerüst für das Programm. Diese bildhaften und harmonisch effektvollen Miniatur-Opem erzählen von Liebe, Eifersucht und Tod sowie dem Sieg der Treue.
Instrumentalkompositionen von François Couperin sowie effektvolle Charaktermusik von Marin Marais wie bspw. die Komposition „Le Tableau de l’operation de la taille“, die amüsante Beschreibung einer Blasensteinoperation ohne Narkose für Sprecher, Viola da gamba und BC, bilden kurze Intemezzi zwischen den Kantaten.
"... Auch am Hofe von Louis XIV. suchte man um jeden Preis nach Unterhaltung und Zerstreuung. Gelang dies noch überzeugend in der Sonate Nr. 8 von Jean-Marie Leclair, spätestens in Marin Marais' "Le Tableau de l'Operation de la taille" sah man im passenden Rahmen des Rokokosaals die ganze Dekadenz der höfischen Gesellschaft förmlich vor den Augen. Im Stil eines Goldenen Blatt-Artikels schildert der Komponist hier eine Gallensteinoperation, deren musikalische Ausdeutung, die noch Lichtjahre von der späteren Programmmusik entfernt zu sein scheint, auch zur Schilderung der morgendlichen Toilette hätte herhalten können. Aber so war man halt damals, belanglos, dafür aber geschwätzig.
... Constanze Backes Sopran ist Klangkultur in reinster Form. Sie singt geradlinig und ohne störendes Vibrato, gibt dem Ton ein schlankes, angenehm farbiges Timbre, artikuliert gestochen, jedoch nicht übertrieben scharf. Auch wenn der Inhalt von Montclairs Kantate "Pan et Syrinx" nicht wirklich interessieren muss, die wunderbare Stimme von Constanze Backes zwingt an diesem Abend zum gebannten Hinhören."
Zeitung für Trier
19. August 2007,
Moselfestwochen