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Musik für Laute und Chitarrone von Alessandro Piccinini
Axel Wolf |
Laute, Chitarrone |
Jörg Meder |
Violone |
Zita Mikijanska |
Orgel, Cembalo |
Bernward Jaime Rudolph |
Barockgitarre |
Hilko Schomerus |
Percussion |
Die Chiaccona kam als tänzerisches Lied aus Südamerika. Das südamerikanische Volk drückte mit diesem seine Lebensfreude so ausgelassen und lasziv aus, dass der Tanz fast verboten wird. Begleitet wird die humorvolle und zotige Chiaccona von Gitarre und Percussion, die Texte enthalten meistens im Refrain das Wort „chacona“ und den Begriff „vida bona“ (gutes Leben).
Von Südamerika ging die Reise nach Spanien und Italien.

Die Chiacconas dieses Programms finden sich in den Lautenbüchern Alessandro Piccininis, Zeitgenosse Claudio Monteverdis. Piccinini gibt in seinem "Intavolatura di Liuto et di Chitarrone, libro primo" Hinweise zur Spieltechnik, den Instrumenten und der Interpretation. Die Musik sei für Laute und Chitarrone solo geschrieben, aber man könne sie auch mit Begleitung spielen: In der Begleitung umspielt eine Truhenorgel mit ihrem flötenartigem Klang die Laute, die Barockgitarre prasselt flamencoartig zur Partie des Violone und die Percussion lässt vollkommen vergessen, dass wir es mit Barockmusik zu tun haben...