
| Willkommen | |
| Agentur | |
| Ensembles | |
| Programme | |
| Discographien | |
| Biographien | |
| Termine | |
| Pressearchiv | |
| Demos | |
| Kurse | |
| Kontakt | |
| Verweise | |
| Newsletter | |
| Impressum |








Geistliche Arien & Weltliche Lieder aus 'Neue musicalische Ergätzlichkeit' von Johann Krieger (1651-1735) sowie Sonaten aus 'Plectrum Musicum' von Philipp Friedrich Buchner (1614-1669)
Dieses Programm ist in verschiedenen Versionen realisierbar: als weltliche Fassung in der Besetzung Jan Kobow mit Basso Continuo oder die Mischung von geistlichen und weltlichen Kompositionen in der Besetzung von 2 Violinen und BC bis zu der u.a. großen Instrumentalbesetzung.
Jan Kobow |
Tenor |
Elin Eriksson |
Violine |
Vårild Sofie Forsaa |
Violine |
Annegret Meder |
Viola |
Jörg Meder |
Viola da gamba, Violone |
Lyndon Watts |
Dulzian, Fagott |
Axel Wolf |
Laute, Théorbe |
María Ferré |
Barockgitarre |
Olga Watts |
Cembalo, Orgel |
Ute Hartwich |
Trompete |
Helen Barsby |
Trompete |
Martin Piechotta |
Pauken |
Unter dem Titel "Ich habe mein Liebgen im Garten gesehen" stellt das United Continuo Ensemble zusammen mit dem Tenor Jan Kobow weltliche Lieder und geistliche Arien von dem in Nürnberg geborenen Johann Krieger vor, dessen musikalische Karriere vor allem durch seinen Bruder Johann Philipp gefördert wurde. Zusammen wirkten sie an verschiedenen Höfen, bis Johann 1680 als Kapellmeister nach Eisenberg berufen wurde. 1682 wurde er Organist und "Director Chori Musici" an der St. Johannis-Kirche in Zittau. Den Arien und Lieder aus Kriegers Sammlung "Neue musicalische Ergätzlichkeit" liegen Texte des in Zittau geborenen Dichters Christian Weise zugrunde, die sich von der bombastischen Barocklyrik deutlich abheben und eine gelungene Basis für kleine musikalische Kunstwerke bieten. So reicht Kriegers musikalische Formsprache vom schlichten, choralartigen Gesang, über virtuosen Koloraturgesang bis hin zur konzertierenden Kompositionsweise. Wir haben diese reizvollen und vielseitigen Stücke mit Sonaten von Philipp Friedrich Buchner aus seinem "Plectrum Musicum" kombiniert .

Jan Kobow wurde in Berlin geboren und studierte zunächst Orgel (Pariser Schola Cantorum), Kirchenmusik (Hannover) und dann an der Musikhochschule Hamburg Gesang bei Sabine Kirchner. Er gewann 1998 den 1. Preis beim 11. Internationalen Bachwettbewerb Leipzig. Er konzertiert mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Howard Arman, Marcus Creed, Paul Goodwin, Robin Gritton, Nikolaus Harnoncourt, Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Gustav Leonhardt, Hermann Max, Philippe Pierlot u.a.
Als Opernsänger war er 2003 zu Gast beim Boston Early Music Festival (Johann Georg Conradi Ariadne). Im Januar 2004 gab er sein Debut am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel als Telemaco in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria unter der Leitung von Christophe Rousset. 2008 sang er die Partien Momus, Le ruisseau und Lycurgue bei der UCS-Opernproduktion „Les Fetes d’Hébé“ von Jean-Philippe Rameau im Rahmen des Bayreuther Barock.
Jan Kobow gibt regelmäßig Liederabende mit Graham Johnson, Cord Garben, Burkhard Kehring und Phillip Moll sowie mit Spezialisten am Fortepiano, wie Leo van Doeselaar, Ludger Rémy und Kristian Bezuidenhout in Europa, den USA und Kanada. Im Jahr 2004 wurde er beim Kissinger Sommer mit dem Luitpoldpreis ausgezeichnet. Viele CD- Produktionen belegen seine künstlerische Arbeit, einige wurden mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. 2006 nahm er gemeinsam mit dem United Continuo Ensemble eine CD mit Arien von Johann Krieger auf. Die CD erschien 2009 beim Label cpo.