UCS-Logo

























 
Agentur und Ensemble
 
 
 
 
 
 



Musik der Hofkapelle zu Kremsier

Kompositionen von Biber, Schmelzer, Rittler und Vejvanovsky für Trompete, Posaune, Streicher und BC

Ute Hartwich
Barocktrompete
Henry Moderlak
Barocktrompete
Sebastian Krause
Barockposaune
Christian Beuse
Dulzian
Georg Kallweit
Solovioline
Daniel Deuter
Violine
Lothar Haass
Viola
Andreas Pilger
Viola
Clemens Nuszbaumer
Viola
Hille Perl
Viola da gamba
Jörg Meder
Violone
Frank Pschichholz
Chitarrone und Barockgitarre
Alexander Weimann
Orgel und Cembalo

"Als 1648 der Westfälische Friede das Ende des Dreißigjährigen Krieges besiegelte, wurden deutsche Herrscher in böhmische Territorien eingesetzt. So ist der kunstsinnige Karl Liechtenstein-Castelcorno Fürstbischof von Olmütz geworden, mit Residenz in Kremsier (Kromeríz). Während seiner relativ langen Regierungszeit von 1664 bis 1695 sorgte er sich sehr um die Architektur, ließ prächtige Gärten anlegen und besaß vor allem eine erstklassige Hofkapelle, die beste in ganz Böhmen. Die Kremsierer Hoftrompeter, angeführt vom komponierenden tubicen campestris Pavel Josef Vejvanovsky, zeichneten sich durch ihre musikalischen Leistungen besonders aus und wurden oft an andere Höfe der Umgebung ausgeliehen. Der musikliebende Fürstbischof pflegte enge Beziehungen zu Wien, von wo aus er Abschriften musikalischer Werke für seine Kapelle erhielt, unter anderem von Johann Heinrich Schmelzer. Heute ist das Musikarchiv Kremsiers, dank der fürstbischöflichen Musikliebe und Sammellust, eine Fundgrube, in der nicht nur Instrumentalwerke wie die vorliegenden, sondern auch viele Werke der Kirchenmusik mit Vokalsolisten, Chor und Orchester aufbewahrt werden, von denen sich die meisten überdies sonst nirgends erhalten haben, nicht einmal an ihrem Entstehungsort.“

Edward H. Tarr, Direktor, Trompetenmuseum Bad Säckingen

» Discographie

Zurück zur Übersicht