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English Music for the Royal Theatre and the Court - Englische Musik für Hof und Theater vom 17. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts.
Die Vielfältigkeit englischer Instrumentalmusik im 17. und 18. Jahrhundert sei es durch die Einflüsse englischer Volksmusik, polyphoner Consortmusik, italienischen Virtuosentums, italienischer Oper oder französichen Stils werden durch die Gegenüberstellung einiger Kompositionen die an Hof undEröffnet wird mit einigen Masque-Dances, die bei prunkvollen Maskenaufzügen zum gesellschaftlichen Amüsement des Adels an Hof und Theater dargeboten wurden. So wie viele andere italienische Virtuosen kam der neapolitanische Geiger Nicola Matteis 1672 aus Neapel nach London. Godfrey (Gottfried) Finger, um 1660 in Böhmen geboren war ein weiterer Verfechter des italienischen Stil. Er kam 1687 nach London und wurde dort Mitglied der Kapelle Jabob II.
Matthew Locke, Hofmusiker bei Karl II. und als „musician in ordinary“ verantwortlich für die Kammer- Bläser- und Theatermusik lehnte die nichtenglische Musik vehement ab wobei er von Neuerungen seiner Zeit nicht unberührt blieb.
Henry Purcell´s Kompositionen hingegen weisen eine selbstverständlich Synthese englischer, italienischer und französischer Elemente auf. Ein beliebtes Genre für ein „consort of two parts“ war der „Ground“, bei dem über einem gleichbleibenden Bass eine Oberstimme in verschiedenen divisions
(Variationen) verziert. „Farinel´s ground“ erinnert mit seinem Titel an den berühmten Kastraten Farinelli, der in Londons Opernhäusern gefeierter Star auftrat.
John Playford lieferte mit seiner Sammlung „Dancing Master“ einen Fundus an bekannten tunes (Melodien) der Zeit, die sich in vielen Divisions und anderen Kompositionen wiederfinden.
Mit Georg Friedrich Händel, der die italienische Oper in England zu ihrem Höhepunkt führte, endet das Programm. Die Sonaten für Blockflöte und Basso Continuo sind größtenteils von ihm selbst vorgenommene Bearbeitung seiner Opernmusik.